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Donnerstag, den 31. Juli 2014 um 21.36 Uhr

 
  

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Flachdach

Flachdächer sind immer häufiger im Trend
Das Flachdach wurde vor einigen Jahren noch vorwiegend bei Gewerbebauten genutzt. Heute jedoch liegt das Flachdach auch bei immer mehr Privatbauten im Trend, vor allem aufgrund der immer häufiger genutzten Passivhäuser. Mit ihnen ist es möglich, den Energiebedarf der Immobilien zu reduzieren und so Kosten zu sparen. 

Das Flachdach wird heute vor allem bei futuristischen und zeitgenössischen Bauwerken genutzt und überzeugt viele Bauherren vor allem durch seine klare Form, denn die Gestaltungsmöglichkeiten sind begrenzt. Das Flachdach kann sowohl für die Garage wie auch das Carport genutzt werden, zudem ist es für das Gartenhaus und natürlich das Hausdach ideal.

Das Flachdach
Als Flachdach bezeichnet man Dächer mit einer Neigung von maximal sieben Grad oder weniger. Damit das auf dem Dach befindliche Wasser ablaufen kann, muss es allerdings eine Neigung von mindestens drei Grad aufweisen. So ist durch die Flachdachentwässerung auch gewährleistet, dass das stehende Wasser gefriert oder sich Algen und Pflanzen bilden. Dabei sollte man das Flachdach nicht mit einem nur wenig geneigten Dach verwechseln, welches üblicher Weise noch immer eine Neigung von 22 Grad aufweist.

Die tragende Konstruktion des Flachdaches besteht in den meisten Fällen aus einer Stahlbetonplatte, auf die die passenden Profilbleche aufgepasst wurden. Im Rahmen der Dachkonstruktion unterscheidet man das nichtbelüftete vom belüfteten Flachdach, die auch als Warmdach oder Kaltdach bezeichnet werden. Schließt die Dämmung beim Warmdach gemeinsam mit der Dachhaut bündig ab, findet sich beim Kaltdach ein von außen belüfteter Dachraum. Eine Sonderform hierbei ist das Umkehrdach, bei dem die Wärmedämmung oberhalb der Dachhaut angeordnet ist. Auch hier ist die Isolierung gegen Kälte gegeben.

Unabhängig davon, für welches Dach sich Haus- oder Carport-Besitzer entscheiden ist es wichtig, auf die genaue Ausführung der Konstruktion zu achten. Wichtig ist vor allem die Abdichtung des Flachdaches, denn es muss vermieden werden, dass Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangt und das Flachdach hierdurch schädigt. Schäden können unter anderem durch das sich bildende Kondenswasser entstehen, welches in das Dichtungsmaterial eindringt und so auch den Beton porös werden lässt. Bereits nach wenigen Jahren kann es dann in das Gebäude regnen und so weitere Schäden verursachen. Die Wetterfestigkeit des Flachdaches kann unter anderem durch Kautschuk oder Kunststoffdichtungsbahnen aus PVC und PIB bieten, die auf das Dach aufgebracht werden. Auch Edelstahl oder verschiedene andere Beschichtungen können helfen, das Flachdach zu isolieren und zu schützen.

Das Flachdach gestalten
Bei einem Flachdach ist es zwar kaum möglich, unterschiedliche Konstruktionen zu nutzen. Allerdings kann man das Flachdach auf Wunsch gestalten, zum Beispiel als Gründach. Diese Dachform bietet die Möglichkeit, der zunehmenden Versiegelung, insbesondere in den Städten, entgegenzuwirken und etwas Natur in Betonwüsten zurückzubringen. Wichtig ist hierbei jedoch, eine wurzeldichte Abdeckung zu wählen und gleichzeitig eine Trenn- und Schutzschicht einzufügen. Hierauf können dann die Vegetationsschicht sowie die Begrünung aufgebracht werden. Der Phantasie sind in diesem Fall kaum Grenzen gesetzt, denn neben einer reinen Grasbewachsung ist es auch möglich, kleinere Büsche oder Ziergras zu pflanzen. Bei der Bepflanzung sollte allerdings beachtet werden, dass die Pflege leicht und ohne viel Aufwand möglich ist.

Eine weitere Möglichkeit der Flachdach Gestaltung ist Kies auf dem Dach. Diese Methode ist jedoch nicht unumstritten und wird immer seltener genutzt. Grundsätzlich bietet Kies auf dem Flachdach natürlich die Möglichkeit, das Dach vor der aggressiven UV-Strahlung zu schützen und so länger haltbar zu machen. Allerdings ist Kies auch sehr schwer, weshalb die Dachkonstruktion entsprechend angepasst werden muss.

Letztlich ist es auch möglich, das Flachdach als Standort für eine Photovoltaik Anlage zu nutzen. Diese Anlagen erzeugen Strom aus Sonnenenergie, die Hausbesitzer sowohl im eigenen Heim verwenden wie auch ins öffentliche Netz einspeisen können. Im letzteren Fall kann hieraus sogar Gewinn erzielt werden.

Die Flachdachsanierung
Ist das Flachdach bereits einige Jahre alt oder verfügt es nicht über die gewünschte Isolierung bzw. eine ausreichende Abdichtung, ist die Flachdachsanierung notwendig. Für die Flachdachsanierung stehen sowohl die Möglichkeiten der kompletten Sanierung wie auch der Aufsattlung zur Verfügung, wobei die Entscheidung für die eine oder andere Lösung nicht immer einfach ist.

Sofern das Flachdach eine Abdichtung erhalten soll ist es oft ausreichend, die Sanierung mit Polymer- und Bitumenbahnen sicherzustellen. Dies ist eine sehr einfache und auch kostengünstige Möglichkeit, ein Flachdach zu sanieren. Alternativ hierzu kann man das Flachdach natürlich auch aufsatteln, wobei in diesem Fall neben der Verlängerung des Schornsteins auch weitere Arbeiten wie etwa die Neuberechnung der Statik oder aber der Anbau einer neuen Dachrinne.
Natürlich ist es auch möglich, auf ein Haus mit einem Flachdach eine neue Etage aufzubauen und so den Wohnraum zu vermehren. Dies ist besonderes bei Familien eine beliebte Form der Flachdachsanierung, die in diesem Fall deutlich einfacher ist als die Sanierung bei Satteldächern.

Die Preise für ein Flachdach
Die Preise für das Flachdach können nicht pauschal ermittelt werden. Wichtig für die Preisberechnung ist natürlich, wie groß das Flachdach werden soll. Bei einem Flachdachcarport werden die Kosten sicher niedriger ausfallen als bei einer Flachdachgarage oder einem Haus, welches ein Flachdach erhält.

Der Grund für die unterschiedlichen Preise ist sicher auch die notwendige Stabilität der Unterkonstruktion. Dabei ist es weiterhin abhängig, ob man sich für ein Kaltdach oder ein Warmdach entschieden hat, auch eine etwaige Begrünung des Flachdaches oder aber der Aufbau einer Photovoltaik Anlage kann höhere Preise für das Flachdach bedeuten.

Letztlich muss im Rahmen der Kosten Kalkulation auch beachtet werden, ob eventuell eine Lichtkuppel gewischt wird, welche Materialien die Dachrinne aufweisen soll und ob ein Fallrohr benötigt wird. Ein Dachfenster ist bei einem Flachdach ebenfalls grundsätzlich möglich, würde in diesem Fall aber wiederum höhere Preise für das Flachdach verursachen.

Flachdach
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Die genauen Kosten für das Flachdach kann im Rahmen eines Neubaus sicher der Architekt berechnen. Alternativ stehen sicher auch die Dachdecker vor Ort zur Verfügung, die eine Preisberechnung vornehmen werden, um die Kunden vom Auftrag zu überzeugen.

 
 

Die Website rund um das Flachdach soll nur als grundsätzliche Informationsquelle dienen. Wir empfehlen sich auch anderer
Quellen (z.B. Fachbücher)zu bedienen, sowie einen Fachmann vor Ort (z.B. Dachdecker) zu Rate zu ziehen.