Flachdachaufbau Holz begehbar Garage Terrasse

Donnerstag, den 13. Dezember 2018 um 02.14 Uhr

 
  

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Flachdachaufbau

Flachdächer für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten
Das Flachdach wird heute immer häufiger eingesetzt. Wurde es noch vor einigen Jahren ausschließlich für Gartenhäuser oder Carports genutzt, kommt es heute auch immer häufiger bei Wohnhäusern zur Anwendung. 

Das Flachdach ist in diesem Zusammenhang ein mehrschichtiger Dachaufbau, der eine nur geringe Neigung aufweist. Damit sich auf dem Flachdach kein Wasser ansammelt, muss der Flachdachaufbau entsprechend kalkuliert werden. Die Mindestneigung eines solchen Daches muss drei Grad betragen, denn nur so kann das Wasser optimal ablaufen, zudem kann so die Ablagerung von Algen oder Moos verhindert werden.

Das Warmdach - Flachdachaufbau
Für das Flachdach gibt es unterschiedliche Modellarten, die je nach Bedarf und Notwendigkeit genutzt werden. In der Praxis wird heute vorwiegend das unbelüftete Flachdach, das so genannte Warmdach, genutzt. Der Aufbau vom Flachdach besteht hier aus einer tragenden Unterkonstruktion aus Holz, Beton oder Stahl, auf die eine Ausgleichs- oder Trennschicht aufgetragen wird. Hierauf folgt die Dampfbremse und die Dampfdruckausgleichsschicht, die die Ablagerung von Feuchtigkeit, die durch die Wärmediffusion entstehen kann, verhindert. Anschließend kann dann der Dämmstoff aus Mineralfaser oder Schaumglas eingebracht werden. Sie sorgt dafür, dass die Wärme im Haus erhalten bleibt und keine Kälte von außen nach innen dringt. Auf diese Dämmschicht kann dann die Dachabdichtung oder die Dachschindeln aufgebracht werden. Auch Kies oder eine Begrünung sind im Rahmen des Flachdachaufbau möglich.

Das Kaltdach
Im Unterschied zum Warmdach verfügt das Kaltdach zusätzlich über einen Luftraum, der beim Flachdachaufbau berücksichtigt werden muss. Die in der Lüftungsschicht enthaltene Luft sorgt im Sommer für die Kühlung des Daches, im Winter hingegen soll so die Wärme im Haus gehalten werden. Der Aufbau vom Flachdach, welches als Kaltdach konzipiert ist, ist daher leicht differenziert. Im Anschluss an die Wärmedämmung muss hier beim Flachdachaufbau die Luftschicht berücksichtigt werden, die hier ohne Behinderung ziehen kann. Auf diesen Luftraum werden nun noch Sparren aufgebracht, um anschließend die Schalung und die Dachabdichtung montieren zu können. Der Flachdachaufbau bei einem Kaltdach ist deutlich aufwändiger als bei einem Warmdach und damit kostenintensiver. Aus diesem Grund wird es in der Praxis nur selten angewandt.

Flachdachaufbau

Das Umkehrdach
Das Umkehrdach ist eine Form des einschaligen Warmdaches und verfügt wiederum über einen speziellen Flachdachaufbau. Der Aufbau vom Flachdach wird zuerst ebenso wie beim Warmdach vorgegangen. Auf die Unterkonstruktion kommt nun ein Voranstrich. Anschließend wird jedoch nicht die Dämmung aufgebracht, sondern zuerst die Ausgleichsschicht. Erst im Anschluss ist dann die Dämmung im Flachdachaufbau vorgesehen. Dies hat den Vorteil, dass durch die schnellere Abdichtung des Daches in der Bauphase weniger Rücksicht auf die Witterung genommen werden muss, denn das Dach ist schneller geschützt. Allerdings wird die obere Dämmschicht bei diesem Aufbau vom Flachdach vollständig der Witterung ausgesetzt, weshalb auf das Material besonders Rücksicht genommen werden muss. Das Material der Dämmung sollte bei diesem Flachdachaufbau wasserfest sein, um ein Vollsaugen mit Wasser zu verhindern.

 
 

Die Website rund um das Flachdach soll nur als grundsätzliche Informationsquelle dienen. Wir empfehlen sich auch anderer
Quellen (z.B. Fachbücher)zu bedienen, sowie einen Fachmann vor Ort (z.B. Dachdecker) zu Rate zu ziehen.