Entwässerung Flachdach Rinne Dachrinne Dachgully

Mittwoch, den 14. November 2018 um 08.43 Uhr

 
  

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Flachdachentwässerung

Die Entwässerung von Flachdach
Wie auch bei Spitzdächern ist es auch bei Flachdächern nötig, für eine optimale Entwässerung zu sorgen. Anders als beim Spitzdach ist die Flachdachentwässerung sogar noch weitaus wichtiger, denn stehendes Wasser kann hier für erhebliche Schäden sorgen. Sollte das Wasser durch eine fehlerhafte Flachdachentwässerung nämlich nicht vollständig ablaufen können, drohen langfristige Schäden der Unterkonstruktion, die sogar bis zum Totalschaden durch Schimmel oder Feuchtigkeit reichen können. Wer also ein Flachdach für das Carport, das Gartenhaus oder das eigene Haus nutzen möchte, sollte auf die Flachdachentwässerung großen Wert legen und bei eventuellen Beschädigungen umgehend handeln. 

Die Flachdachentwässerung genau planen
Um die Flachdachentwässerung richtig dimensionieren zu können, sollte diese entsprechend geplant werden. Je nach Wunsch und Möglichkeit kann für die Flachdachentwässerung eine Dachrinne, aber auch ein Fallrohr oder ein Dachgully Verwendung finden. Auch eine Traufe kann eingesetzt werden.
Für die passende Dimension der Flachdachentwässerung ist es notwendig, sowohl den Wert des Regenwasserabflusses wie auch den Wert der Regenspende zu beachten. Unter der Regenspende versteht man einen statistischen Wert. Er weist die größte Regenmenge aus, die innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren auf diesem Standort gemessen wurde. Dieser Wert kann nun mit der Dachfläche multipliziert werden, um die Dimension der Flachdachentwässerung zu ermitteln. Die Regenspende kann sowohl beim Deutschen Wetterdienst wie auch bei der Gemeinde abgefragt werden. Diese Abfrage ist in der Regel kostenlos.

Neben diesen beiden Werten sollte für die Planung der Flachdachentwässerung auch der individuelle Neigungswinkel herangezogen werden, denn auch er gibt den Ausschlag für den Bau.

Die Flachdachentwässerung per Dachgully
In vielen Fällen wird für die Flachdachentwässerung eine außen liegende Entwässerung beispielsweise über eine Dachrinne oder ein Fallrohr genutzt. Diese Rinne kann, je nach Konstruktion des Flachdaches, entweder aus Holz oder aber aus Kunststoff gefertigt werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine entsprechende Neigung des Daches, ohne die eine außen liegende Flachdachentwässerung nicht möglich wäre.
Alternativ hierzu kann für die Flachdachentwässerung aber auch eine innen liegende Flachdachentwässerung gewählt werden, die durch einen Dachgully ermöglicht wird. Wird ein Dachgully für die Dachentwässerung gewählt, handelt es sich um eine Punktentwässerung, auch eine innen liegende Entwässerungsrinne kann gewählt werden. Diese beiden Möglichkeiten können auch dann genutzt werden, wenn das Gefälle nur gering ist.

Flachdachentwässerung
Entwässerung

Der Notüberlauf bei der Flachdachentwässerung
Hausbesitzer, die für die Flachdachentwässerung eine Rinne geplant haben, sollten zusätzlich hierzu auch einen Notüberlauf planen. Dieser ist dann notwendig, wenn einmal größere Mengen Regen auftreten und abgeführt werden müssen. Dieser sollte dann möglichst auf eine frei liegende Fläche abgeleitet werden, um der Überlastung des öffentlichen Kanalsystems entgegenzuwirken.
Der Notüberlauf, aber auch die Traufe und die Entwässerungsrinne müssen perfekt zusammenarbeiten können, um Schaden vom Dach abzuwenden. Kann auf einen Notüberlauf bei einem relativ steil gestalteten Flachdach noch verzichtet werden, ist dieser bei Flachdächern mit einer nur geringen Neigung unabdinglich.

 
 

Die Website rund um das Flachdach soll nur als grundsätzliche Informationsquelle dienen. Wir empfehlen sich auch anderer
Quellen (z.B. Fachbücher)zu bedienen, sowie einen Fachmann vor Ort (z.B. Dachdecker) zu Rate zu ziehen.